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Aktuelles Semester: WiSe 2026/27

Seminar: Theorien und Methoden der Kommunikationswissenschaft (M10/M3)

Funktionen
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 4011127
Semester: WiSe 2026/27
SWS: 4
Sprache: Deutsch
Max. Teilnehmer/-innen: 20
Belegungszeitraum: Anmeldefrist Master    20.07.2026 14:00:00 - 27.09.2026 23:59:00   

Termine

Gruppe: - iCalendar Export für Outlook

Dieser Termin ist ausschließlich für Masterstudenten.

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Mi. 16:00 bis 18:00 c.t. woech 14.10.2026 bis
27.01.2027
Ernst-Lohmeyer-Platz 3 - Raum 2.04 Averbeck-Lietz

Digitale Kommunikationsethik und KI-Ethik (Seminar)

  20
Einzeltermine
14.10.2026 | 21.10.2026 | 28.10.2026 | 04.11.2026 | 11.11.2026 | 18.11.2026 | 25.11.2026 | 02.12.2026 | 09.12.2026 | 16.12.2026 | 23.12.2026 | 30.12.2026 | 06.01.2027 | 13.01.2027 | 20.01.2027 | 27.01.2027 |
iCalendar Export für Outlook Do. 14:00 bis 16:00 c.t. woech 15.10.2026 bis
28.01.2027
Ernst-Lohmeyer-Platz 3 - Raum 2.04 Beck

Terror, Krieg und Medien (Seminar)

  20
Einzeltermine
15.10.2026 | 22.10.2026 | 29.10.2026 | 05.11.2026 | 12.11.2026 | 19.11.2026 | 26.11.2026 | 03.12.2026 | 10.12.2026 | 17.12.2026 | 24.12.2026 | 31.12.2026 | 07.01.2027 | 14.01.2027 | 21.01.2027 | 28.01.2027 |

Es gibt bereits 15 Anmeldungen / 15 davon zugelassen

Gruppe -:

Inhalt

Kommentar

Mi 16-18: Digitale Kommunikationsethik und KI-Ethik (Seminar)
Stefanie Averbeck-Lietz, Ernst-Lohmeyer-Platz 3, SR 2.04
Der Begriff „Digitale Kommunikationsethik“ zielt auf die Kommunikationsethik im Kontext digitaler Medien und ihre textlichen und visuellen Inhalte. Thematisiert wird die individualethische Seite des Handelns von Kommunikator*innen und User*innen, aber auch die sozialethische im Kontext von Selbst- und Ko-Regulierung.
Wir erarbeiten ein theoretisches Instrumentarium, das die „Reflexions- und die Steuerungsfunktion“ (B. Debatin) der Kommunikationsethik in den Blick nimmt, damit ihre sowohl akademische Seite (Reflexion) als auch ihre praxisbezogene (Steuerung). Ein Fokus ist ggf. in Seminarvorträgen auch die Ethik von Kommunikationsberufen (Journalismus, PR, Werbung, Influencing …), die die Mikroebene (Akteur*innen), die Mesoebene (Institution, Organisation) und die Makroebene (beruflicher Wandel in Zeiten von KI) verbindet. Unterschiede zwischen der Medienethik und der umfassende-ren Kommunikationsethik, die heute beide auch auf KI-Ethik bezogen werden müssen, werden erarbeitet. Wir arbeiten auf der Basis von einschlägiger Sekundärliteratur, aber auch mittels des Blicks auf andere Foren der Auseinandersetzung (Deutscher Ethikrat, EU-Regulierung, Organe der Selbst- und Ko-Regulierung in Deutschland, Qualitätsjournalistische Debatte über KI).

Do 14-16: Terror, Krieg und Medien (Seminar)
Klaus Beck, Ernst-Lohmeyer-Platz 3, SR 2.04
Aktuell bestimmen der Krieg Russlands in der Ukraine sowie Terror und Krieg im Nahen Osten die Medienberichterstattung und die politische Öffentlichkeit. Spätestens in Zeiten des Krieges (meist schon im Zuge der Kriegsvorbereitung) ist bekanntermaßen die Wahrheit das erste Opfer: Desin-formation, Propaganda und Zensur sowie die gezielte Ermordung von Journalist*innen stellen die Medien und die Social Media-Plattformen vor besondere institutionelle, organisatorische und kommunikationsethische Probleme: Werte wie Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Ausgewogenheit oder gar Objektivität (Sachlichkeit) stehen staatlichen, militärischen oder ideologischen Ansprüchen gegenüber. Starke Emotionen (Angst vor Bedrohung und Ausweitung von Gewalt, Rache und Wut) werden mobilisiert und erschweren die Verständigung ebenso wie eine Militarisierung und Instrumen-talisierung von Öffentlichkeit.
Klassische und hybride Kriege sowie Terrorismus können Kommunikation nicht vollständig durch physische Gewalt ersetzen, so wie die Medien und die Plattformen auf eine Berichterstattung über Terrorakte kaum verzichten können. Terrororganisationen betreiben Kommunikation für die Rekru-tierung von „Kämpfer*innen“ und Unterstützer*innen sowie zur Koordination ihrer Anschläge.
Im Seminar sollen die theoretischen Grundlagen und die historischen Hauptstränge der Kriegs- und Terrorberichterstattung sowie der Propaganda erarbeitet werden, um auf dieser Grundlage die gegenwärtigen Kommunikationsprobleme besser analysieren und verstehen zu können.
Die erfolgreiche Teilnahme setzt die Bereitschaft zu umfangreicher Lektüre, aktiver Mitwirkung an der Seminardiskussion und Recherchen zwingend voraus.


In times of war Truth is the first casualty. Not only nowadays war, civil war and terrorism cause big challenges for democratic media. The participants of the seminar will study the historical devel-opment, structural and normative frameworks, and functions of both mass and social media in war and terrorism reporting from professional, societal, political and normative perspectives.

Literatur

Digitale Kommunikationsethik und KI-Ethik
Einstiegsliteratur:

 

Terror, Krieg und Medien

  • Ein Reader mit der wöchentlichen Pflichtlektüre sowie ein Seminarplan werden zu Semesterbeginn in Moodle zur Verfügung stehen.
Leistungsnachweis

Modul-Prüfungsleistung M10 + M2b:

  • Vortrag (10 Minuten Präsentation, 5 Minuten Diskussion) und schriftliche Ausarbeitung (max. 15 Seiten) ODER
  • Portfolioprüfung (1 Exposé, 3-5 Seiten und 1 Vortrag, 20-25 Minuten) ODER
  • Posterpräsentation (Vortrag inkl. Diskussion [20-25 Minuten] und Verschriftlichung/Visualisierung als Poster)

Zugeordnete Personen

Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Averbeck-Lietz, Stefanie, Prof. Dr. verantwortlich
Beck, Klaus, Prof. Dr. verantwortlich

Studiengänge

Abschluss Studiengang Studienphase PO-Version
Master of Arts Org.-Kommunikation M.A. 2021
Master of Arts Sprache u. Kommunikation 2016

Zuordnung zu Einrichtungen

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