Der Kurs beschäftigt sich mit dem Vorläufigen, Unfertigen und Prozesshaften in Bildhauerei und Installation. Wir betrachten und schaffen temporäre Lösungen, improvisierte Konstruktionen, modulare Systeme und nutzen gefundene, ephemere und veränderliche Materialien. Aus diesen Provisorien ergeben sich Fragen zu Materialität und Stabilität, Zeit und Prozess, Planung und Zufall, denen wir uns anhand von Künstler:innenbeispielen und praktischen Übungen nähern. Im Zentrum des Kurses stehen die eigenen künstlerischen Arbeiten und Projekte der Studierenden, die auf dieser Grundlage individuell entwickelt werden. ---------- Dieser Kurs erfordert das eigenständige Arbeiten im Rahmen der in der Prüfungs- und Studienordnung vorgesehenden Selbststudienzeit. Neben der regelmäßigen Teilnahme an den Terminen sollten dafür pro Kurswoche etwa drei Stunden eingeplant werden. |