| Kommentar |
In dieser praktischen Übung werden Grundlagen der Podcast-Produktion vermittelt. Ziel ist die eigenständige Erstellung einer rund 20-minütigen Podcast-Folge – wahlweise als Interview- oder dokumentarischer Podcast. Die fertigen Beiträge sollen O-Töne von Gesprächspartnern enthalten und dürfen kreativ gestaltet werden. Den thematischen Rahmen liefert das VOICES-Projekt, das sich mit dem Strukturwandel in der Lausitz nach der Wende befasst. Im Mittelpunkt des zu produzierenden Podcasts sollen die Menschen in dieser Region stehen: Wie erleben sie den tiefgreifenden Wandel ihrer Heimat? Was bedeutet der Niedergang ganzer Industriezweige in der Lausitz für sie persönlich und ihr Umfeld? Wie bewerten sie den Ausbau erneuerbarer Energien? Welche Erwartungen haben sie an die Politik? Und wie blicken sie in die Zukunft? Zur Prüfungsleistung gehören die Konzeption eines eigenen Podcast-Formats, eine journalistische Recherche vor Ort (Reisekosten in die Lausitz werden gemäß den hochschulüblichen Sätzen erstattet) sowie die Produktion einer eigenständig gestalteten 20-minütigen Podcast-Episode. Voraussetzungen: Überwiegend eigenständige Arbeitsweise (Recherche, Interviews, Aufnahme, Schnitt, Fertigstellung). Erste Erfahrungen im Podcasting sind hilfreich, aber nicht erforderlich. Aufnahmegeräte können bei Bedarf gestellt werden. Für Schnitt und Postproduktion sollte eine geeignete Software verwendet werden (z.B. Open Source, wie Audacity oder Oceanaudio). Die produzierten Podcasts werden auf der VOICES-Projektwebsite veröffentlicht. Zusätzlich zu den beiden Präsenzterminen am 17.10.2025 und 09.01.2026 (Blockformat, 4-stündig) finden „ad-hoc“-Online-Sitzungen über Zoom statt. Die Termine werden flexibel in individueller Absprache mit den Teilnehmenden festgelegt. Achtung: Die Durchführung des Kurses ist an eine Mindestteilnehmerzahl von drei Personen gebunden. |