| Kommentar |
Notationskunde (Di, 15-17)
Die Entwicklung von Schriftlichkeit ist eine Besonderheit der abendländischen Musikkultur. Wie ein Blick auf außereuropäische Musikkulturen zeigt, ist das Tradieren von Musik vermittels schriftlicher Zeichen keineswegs selbstverständlich. Wie es überhaupt zur Notation von Musik kam und wie sich diese in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Kontext und Zeitpunkt veränderte, wollen wir gemeinsam nachvollziehen. Im Blickpunkt stehen dabei zentrale Notenschriften des 9. bis 16. Jahrhunderts, der Schwerpunkt liegt auf dem Studium der Mensuralnotation. Da wir die Notenschriften vorwiegend durch eigene Übertragungen von Quellen in moderne Notation studieren wollen, sind ein Notationsprogramm (z.B. MuseScore), Notenpapier, Bleistift und Radiergummi unabdingbare Hilfsmittel
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| Literatur |
Basisliteratur:
Willi Apel, Die Notation der polyphonen Musik 900-1600, Leipzig 1962.
Hartmut Möller u.a., Artikel „Notation”, in: MGG 2, Sachteil, Bd. 8, Kassel u.a. 1997, Sp. 275 ff.
Manfred Hermann Schmid, Notationskunde. Schrift und Komposition 900–1900, Kassel 2012. [zur Anschaffung empfohlen].
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