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Mo 16-18: Nutzung und Wirkung sozialer Medien in Organisationen (Seminar) Kerstin Thummes, Ernst-Lohmeyer-Platz 3, SR 1.05; max. 20 TN Moodle-Kurs In diesem Seminar wird der Forschungsstand zur Nutzung und Wirkung sozialer Medien anhand ausgewählter Studien reflektiert und auf die interne Kommunikation in Organisationen übertragen. Soziale Medien werden als Form der Online-Kommunikation eingeordnet und charakterisiert. Phänomene der Nutzung und Wirkung sozialer Medien, wie das Privacy Paradox, Authenticity Paradox oder Connectivity Paradox, werden analysiert und deren Implikationen für den Einsatz sozialer Medien in der internen Organisationskommunikation diskutiert. Spezifische Herausforderungen der Nutzung sozialer Medien im Arbeitskontext, wie Cybermobbing oder digitaler Stress, werden be-rücksichtigt. Die Lehrveranstaltung ist so aufgebaut, dass in jeder Sitzung einzelne empirische Studien zunächst detailliert ausgewertet und kritisch reflektiert werden. Anschließend werden die Erkenntnisse in Form einer praktischen Fallstudie auf ein Beispiel der internen Organisationskommunikation übertragen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden Strukturen und Mechanismen der Nutzung und Wirkung sozialer Medien verstehen und Ergebnisse empirischer Studien einordnen und beurteilen können. Außerdem wird die Kompetenz trainiert, Erkenntnisse der kommunikationswissenschaftlichen Forschung auf kommunikationspraktische Probleme in Organisationen anzuwenden. ⇒ Die Prüfungsleistung erfolgt in Form einer Portfolioprüfung mit einem mündlichen und einem schriftlichen Anteil in Form der Erstellung eines Reviews zu einer wissenschaftlichen Studie.
Mi 16-18: Terror, Krieg und Medien (Seminar) Klaus Beck, Ernst-Lohmeyer-Platz 3, SR 1.05; max. 20 TN Moodle-Kurs Aktuell bestimmen der Krieg Russlands in der Ukraine sowie Terror und Krieg im Nahen Osten die Medienberichterstattung und die politische Öffentlichkeit. Spätestens in Zeiten des Krieges (meist schon im Zuge der Kriegsvorbereitung) ist bekanntermaßen die Wahrheit das erste Opfer: Desinformation, Propaganda und Zensur sowie die gezielte Ermordung von Journalist*innen stellen die Medien und die Social Media-Plattformen vor besondere institutionelle, organisatorische und kommunikationsethische Probleme: Werte wie Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Ausgewogenheit oder gar Objektivität (Sachlichkeit) stehen staatlichen, militärischen oder ideologischen Ansprüchen gegenüber. Starke Emotionen (Angst vor Bedrohung und Ausweitung von Gewalt, Rache und Wut) werden mobilisiert und erschweren die Verständigung ebenso wie eine Militarisierung und Instrumen-talisierung von Öffentlichkeit. Klassische und hybride Kriege sowie Terrorismus können Kommunikation nicht vollständig durch physische Gewalt ersetzen, so wie die Medien und die Plattformen auf eine Berichterstattung über Terrorakte kaum verzichten können. Terrororganisationen betreiben Kommunikation für die Rekrutierung von „Kämpfer*innen” und Unterstützer*innen sowie zur Koordination ihrer Anschläge. Im Seminar sollen die theoretischen Grundlagen und die historischen Hauptstränge der Kriegs- und Terrorberichterstattung sowie der Propaganda erarbeitet werden, um auf dieser Grundlage die gegenwärtigen Kommunikationsprobleme besser analysieren und verstehen zu können. ⇒ Die erfolgreiche Teilnahme setzt die Bereitschaft zu umfangreicher Lektüre, aktiver Mitwirkung an der Seminardiskussion und Recherchen zwingend voraus.
In times of war Truth is the first casualty. Not only nowadays war, civil war and terrorism cause big challenges for democratic media. The participants of the seminar will study the historical devel-opment, structural and normative frameworks, and functions of both mass and social media in war and terrorism reporting from professional, societal, political and normative perspectives. |