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Aktuelles Semester: SoSe 2026

Seminar/Vorlesung: Ethik und moralische Praktiken in der strategischen politischen Kommunikation

Funktionen
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 40110139
Semester: WiSe 2024/25
SWS: 4
Sprache: Deutsch
Max. Teilnehmer/-innen: 25
Belegungszeitraum:

Termine

Gruppe: - iCalendar Export für Outlook

Dieser Termin ist ausschließlich für Masterstudenten.

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Di. 12:00 bis 14:00 c.t. woech 15.10.2024 bis
28.01.2025
Domstraße 9a - Hörsaal 2.05 Koppe

Seminar

  25
Einzeltermine
15.10.2024 | 22.10.2024 | 29.10.2024 | 05.11.2024 | 12.11.2024 | 19.11.2024 | 26.11.2024 | 03.12.2024 | 10.12.2024 | 17.12.2024 | 07.01.2025 | 14.01.2025 | 21.01.2025 | 28.01.2025 |
iCalendar Export für Outlook Di. 14:00 bis 16:00 c.t. woech 15.10.2024 bis
28.01.2025
Domstraße 9a - Hörsaal 2.05 Thummes

Vorlesung

  25
Einzeltermine
15.10.2024 | 22.10.2024 | 29.10.2024 | 05.11.2024 | 12.11.2024 | 19.11.2024 | 26.11.2024 | 03.12.2024 | 10.12.2024 | 17.12.2024 | 07.01.2025 | 14.01.2025 | 21.01.2025 | 28.01.2025 |

Es gibt bereits 27 Anmeldungen / 26 davon zugelassen

Gruppe -:

Inhalt

Kommentar

In der politischen Kommunikation gehören Wertkonflikte zum Alltagsgeschäft. Das liegt vor allem daran, dass politische Akteure, wie Parteien, Verbände, Regierungen und soziale Bewegungen, mit widersprüchlichen Interessen unterschiedlichster Anspruchsgruppen konfrontiert sind und diese kommunikativ adressieren müssen. Hinzu kommt, dass politische Fragen oft mit kontroversen gesellschaftlichen Debatten einhergehen und dass politische Akteure, insbesondere in Wahlkampfzeiten, unter hohem Druck stehen, in der eng umkämpfenden medialen Arena öffentliche Aufmerksamkeit zu generieren. Auch Unternehmen bringen sich durch sogenannte Public Affairs Kommunikation in politische Debatten ein. Sie versuchen durch eigene Kampagnen oder vermittelt über Interessenverbände öffentlichen Druck aufzubauen, um Gesetzgebungsverfahren zu beeinflussen. In politischen Fragen sind sie ebenfalls oft mit heterogenen Anspruchsgruppen konfrontiert und zugleich nutzen sie Konflikte, um sich in kontroversen Debatten öffentlichkeitswirksam zu positionieren. Für alle benannten Organisationstypen stellen sich die Fragen, wie Entscheider*innen in der strategischen politischen Kommunikation moralische Konflikte, etwa zwischen Wahrheit und Loyalität zur Organisation, oder zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und Partikularinteressen, lösen können und welchen Werten sie selbst verpflichtet sind.

In der Vorlesung werden Grundlagen normativer und deskriptiver Ethik erarbeitet und zentrale Ansätze der PA-Ethik diskutiert. Die Betrachtung reicht von klassischen Ansätzen der Prinzipien- und Verantwortungsethik, die sich in Ethikkodizes der Kommunikationsbranche widerspiegeln, bis hin zu modernen humanistisch orientierten Ansätzen, die die Verantwortung des Individuums und seine psychologische Konstitution in den Blick nehmen. Inwiefern die vorgestellten Ansätze die moralische Entscheidungsfindung in der Interessenvertretung erleichtern, wird im Rahmen des Seminars vertiefend analysiert und interaktiv anhand von Praxisbeispielen erprobt. Daran anknüpfend werden Teilnehmer*innen Strategien, Wirkungen und moralische Konflikte der Public Affairs anhand von Fallstudien untersuchen und in Form einer Hausarbeit dokumentieren.

 

Leistungsnachweis

Modul-Prüfungsleistung PSO 2021: Hausarbeit (20–25 Seiten)


Zugeordnete Personen

Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Koppe, Carla , M.A. verantwortlich
Thummes, Kerstin, Prof. Dr. verantwortlich

Studiengänge

Abschluss Studiengang Studienphase PO-Version
Master of Arts Org.-Kommunikation M.A. 2021

Zuordnung zu Einrichtungen

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