| Kommentar |
Im Seminar werden die im ersten Teil der Vorlesung vorgestellten wissenschaftstheoretischen Grundlagen in konkrete Arbeitsschritte und Handlungsweisen übersetzt und die Fähigkeit wissenschaftlich-kritischen Denkens an eigenen Praxisbeispielen eingeübt. Wieso ist eine präzise eindeutige Sprache wichtig? Warum dirigiert die Forschungsfrage den Forschungsprozesse und wieso sollte sie mit einem „W“ beginnen? Was ist ein Argument und welche Funktion hat es im Kontext wissenschaftlichen Denkens? Ziel ist es, dass Sie einerseits die spezifische Haltung wissenschaftlichen Denkens am Beispiel erfahren, ihre Grundprinzipien verstehen und andererseits konkrete wissenschaftliche Techniken im eigenen Denken (und Schreiben) anwenden. Das didaktische Konzept des Seminars setzt dabei auf einen hohen Praxis- und damit Eigenanteil. Dies erfordert die Bereitschaft, eigene Arbeitsproben einzureichen und diese durch kriteriengeleitete Selbst-Reflexion sowie Peer- und Dozierenden-Feedback weiterzuentwickeln. |