| Kommentar |
Im ersten Semester haben Sie gelernt: Kommunikation ist als Phänomen profan und universell – jede*r kann kommunizieren, überall. Trotz dieser Alltäglichkeit handelt es sich aber – entgegen geläufiger Transportmetaphern – um ein hochkomplexes Phänomen. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist zwischenmenschliche Kommunikation sogar als höchst unwahrscheinlich zu bezeichnen. Wieso? Und wie funktioniert Kommunikation dennoch? Im Seminar werden wir an die Grundlagen aus dem ersten Semester anknüpfen und die sozialen und kognitiven Voraussetzungen zwischenmenschlicher Kommunikation klären. Dazu werden wir soziologische Theorieklassiker analytisch lesen und deren Bedeutung diskursiv erarbeiten. Die Seminarinhalte sind grundlegend für das weitere Studium, im Rahmen dessen dann die Auseinandersetzung mit komplexeren Formen medialer und öffentlicher Kommunikation erfolgt. ⇒ Die Bereitschaft zur umfangreichen Textlektüre gilt daher als Voraussetzung für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung. |
| Bemerkung |
Im Modul sind zu belegen:
- die Vorlesung "Linguistik der gesprochenen Sprache",
- die Übung "Kommunikationswissenschaftliches Arbeiten",
- EIN Seminar "Soziologie der interpersonalen Kommunikation" ODER "Gesprächsanalyse" (s.u.),
- die Übung "Körper- und Stimmtraining"
PSO B.A. KoWi §4 (3): Studierende, die als weiteres Fach nicht Germanistik studieren, können im Modul 3 anstelle des Seminars „Soziologie der interpersonalen Kommunikation” auch ein Seminar „Gesprächsanalyse” aus dem Lehrangebot der Deutschen Philologie besuchen. In diesem Fall muss als zweiter Prüfer der jeweilige Leiter des Seminars „Gesprächsanalyse” gewählt werden. |