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Warum ist das Bundesverfassungsgericht in Deutschland eine wichtige Instanz, wenn es um Fragen der Medienregulierung geht? Wieso haben wir traditionell öffentlich-rechtlichen Rundfunk als ein dominantes Modell und der private kam erst in den 1980er Jahren dazu? Wie verlief nach 1990 der Strukturwandel im ostdeutschen Mediensystem? Wie und warum versucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk heute ein junges Publikum zu erreichen und warum über die Plattform Youtube? Wie reagieren ihrerseits Presseverlage auf den digitalen Wandel? Das Seminar gibt einen Einblick in die Mediensystemforschung; im Mittelpunkt steht das Medien-system in Deutschland. Medienhistorische, medienökonomische und normative Grundlagen werden erarbeitet und Fragen des Medienwandels insbesondere mit Blick auf Governance-Problematiken plattformisierter Medienkommunikation gestellt. Wir erarbeiten das Wissen über Referate, Textlektüre und in vertiefenden Gruppenarbeiten zu thematischen Schwerpunkten (z.B. zum digitalen Wandel im Rundfunksystem mit Blick auf das junge Angebot von ARD und ZDF funk). Letzteres erfolgt auch an Quellen und Dokumenten (Medienstaatsvertrag etc.). Strukturelle Vergleiche zu anderen nationalen Mediensystemen werden einbezogen. |