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Methoden- und Verfahrenskompetenz, kommunikative Sensibilität sowie Reaktionsvermögen und Fähigkeiten/Fertigkeiten für auch spontan zu erstellende Visualisierungen sind Voraussetzungen für das Gelingen moderierter Sitzungen und Veranstaltungen zur Ergebnisfindung in der Problemlage. Beginnend mit Elementarübungen einzelner Moderationsverfahren zu den Detailabläufen der Einführung der Verfahren, der sprachlichen Gestaltung und der Entwicklung verfahrensbezogener Visualisierungen werden dann beispielhaft komplexere Aufgabenstellungen und Problemlagen der Moderation bearbeitet. Regelmäßige Feedbackgespräche dienen der Fortschrittsentwicklung und Kompetenzerweiterung. In der Übung erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, die im Seminar vorgestellten Kommunikationstechniken in Fallstudien und sogenannten Rollenspielen umzusetzen und das eigene Konfliktverhalten zu reflektieren. Dabei geht es um das konstruktive Ansprechen von Konflikten, das aktive Zuhören unter Berücksichtigung des „Vier-Seiten-Modells” (Schulz von Thun), sowie um sachgerechtes Argumentieren. Zudem werden die Phasen der Mediation exemplarisch durchlaufen, die Rolle des Mediators beleuchtet und eine „mediative Haltung” trainiert, die in Konflikten auch außerhalb von festen Mediationsstrukturen eine Lösungshilfe darstellen kann.
Mediationstag: Sa, 15.07.2023, 9-17 Uhr |