| Description |
Der Kurs dient der Reflexion von medienpraktischem Handeln anhand von Fallstudien, die alle Medien der öffentlichen Kommunikation betreffen können. Thematisiert wird die individualethische Seite des Handelns von Kommunikator*innen und User*innen, aber auch die sozialethische im Kontext von Selbst- und Co-Regulierung.
Die Arbeit der Studierenden an selbstgewählten Fallstudien zu aktuellen Problematiken der Kommunikations- und Medienethik, deren Zuschnitt im Seminar gemeinsam entwickelt wird, steht im Vordergrund. Parallel dazu wird Fachliteratur zur Ethik von Kommunikationsberufen (Journalismus, PR sowie neueren Berufsfeldern wie Datenjournalismus oder Influencing), zur Kommunikationsethik (insbesondere Diskursethik) gelesen, um Fälle, etwa aus der Spruchpraxis des Presserates, übergreifender einordnen zu können. Ethik ist die „Re-flexionstheorie der Moral“ (Niklas Luhmann), Ziel ist es, im Seminar von moralischen Stellungnahmen (Empörung im Sinne von Thomas Luckmann) zur kommunikationsethischen Argumentation auf der Basis berufstypischer Normen (wie z.B. „Wahrheit“ oder „Transparenz“) zu kommen. |