| Kommentar |
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, welche Merkmale eine fürstliche Residenz in der Frühen Neuzeit auszeichneten. Es werden die politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Grundstrukturen in dynastisch-herrschaftlichen Zentral- und Hauptorten im Alten Reich behandelt. In der Lehrveranstaltung werden sowohl die Beziehungen zwischen Fürst und Stadt, als auch zwischen Hof und Gemeinde beleuchtet. Weiterhin geht es um Formen und Praktiken der Repräsentationen sozialer und politischer Ordnungen in den Residenzstädten. Dazu zählen bildkünstlerische Medien, Architektur, städtebauliche Programme und Entwürfe, Sammlungen aller Art sowie die Formen und Praktiken der Feste und des Zeremoniells. Eine Exkursion nach Thüringen mit den dort zahlreich vorhandenen Residenzen ist geplant. |
| Literatur |
Literatur: Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Teilband 1: Dynastien und Höfe, hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer (Residenzenforschung 15/I, 1), Ostfildern 2003; Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich, Teilband 2: Residenzen, hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer (Residenzenforschung 15/I, 2), Ostfildern 2003; Residenzstädte im Alten Reich (1300–1800). Ein Handbuch, Abt. I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte, Teil 1: Nordosten, hg. von Harm von Seggern (Residenzenforschung, N. F., Stadt und Hof, I,1), Ostfildern 2018. Vgl. auch die online-Datenbank des Projekts „Residenzstädte im Alten Reich 1300–1800”: https://adw-goe.de/digitale-bibliothek/residenzstaedte-im-alten-reich-1300-1800/
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