Ob Argumentationstraining gegen populistische Parolen in der Kommunalpolitik, Fortbildungsangebote für wertschätzende Führungskommunikation oder verständliche und überzeugende Präsentationen zur Akquise von Fördergeldern – das Themenspektrum an Weiterbildungsangeboten für gelingende Kommunikation nach innen und außen ist riesig. Kommunikationsfähigkeit ist eine Schlüsselkompetenz und ihre Vermittlung bzw. Training ein wichtiges Berufsfeld für Kommunikationswissenschaftler*innen. In diesem Modul entwerfen Sie daher in der Rolle des/der Kommunikationstrainer*in ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für einen Workshop bzw. eine Beratung, die eine praktische kommunikative Herausforderung im Organisationskontext aufgreift.
Die drei Lehrveranstaltungen des Moduls adressieren die dazu notwendigen Kompetenzen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:
- In Seminar „Grundlagen und Spezifika rhetorischer Kommunikation” lernen Sie das Feld der rhetorischen Kommunikation mit den Wirkbereichen Sprache, Stimme und Körpersprache aus theoretischer Perspektive kennen und reflektieren die Möglichkeiten der Anwendung der theoretischen Kenntnisse in der Kommunikationspraxis.
- Die Übung „Methodik und Didaktik der Konzeption von Trainingseinheiten” leitet Sie schließlich bei der Erstellung eines auf diese Themenbereiche bezogenen Kommunikationstrainings an
- und in der Übung „Körper–Stimme–Haltung. Wirkungspotentiale für Trainer*innen” stehen Atem, Stimme und Körperarbeit als wesentliche Trainer*innenkompetenzen im Fokus.
Die Lehrveranstaltungen sind so aufeinander abgestimmt, dass Sie sowohl Ihre eigenen praktischen rhetorisch-kommunikativen sowie analytischen Fähigkeiten schulen als auch die grundlegenden theoretisch-methodischen Kompetenzen kommunikationspraktischer Beratung erwerben. Diese Fähigkeiten und Kompetenzen zusammen sind Voraussetzung für die Tätigkeit als Trainer*in.
Innerhalb des Moduls sind alle drei Veranstaltungen zu belegen. |