| Kommentar |
Ehrenamtliches Engagement – wie z. B. im Zivil- und Katastrophenschutz, aber auch in vielfältigen anderen Bereichen – ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Doch (wie) gelingt es, Menschen in Ihrer Entscheidung für ein Ehrenamt kommunikativ zu beeinflussen? Die Wissenschaft liefert hierzu verschiedene Perspektiven und Antworten. Von der Persuasionsforschung über das Framing hin zur rhetorischen Argumentationslehre – die Ansätze zur Erforschung der Wirkung von Sprache auf Denken und Entscheidungen sind vielfältig. Ziel der Übung ist es, die Erkenntnisse dieser und anderer Ansätze auf eine konkrete Problem-stellung der Praxis anzuwenden. Hierzu arbeiten wir mit dem Landkreis zusammen, im Rahmen dessen Ehrenamtsprojekts es darum geht, Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Wir wollen theoretisch fundiert fragen: Welche Wörter, Sätze, Argumente oder Fragen sind besonders wirksam, um für ein ehrenamtliches Engagement zu werben? Und ausgehend von diesen Erkenntnissen dann einen Handlungsleitfaden und Beispielkommunikate wie das obige aus der Ehrenamtskampagne des BBK für die Praxis entwickeln. |