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Im Seminar soll aus der Perspektive der soziolinguistisch und poststrukturalistisch ausgerichteten Mehrsprachigkeitsforschung ein Blick auf Sprachenordnungen, Sprachideologien bzw. ‚Sprachkultur‘ im Migrations- bzw. Integrationsdiskurs der Bundesrepublik Deutschland gelenkt werden. Nachdem zunächst in die sozialwissenschaftliche Migrations- und Integrationstheorie eingeführt wird und konkrete integrations- und bildungspolitische (An)Gebote der ‚Sprachförderung‘ vorgestellt werden, sollen im zweiten Teil des Seminars migrationsgesellschaftliche Sprachenverhältnisse kritisch reflektiert werden. Dabei sollen v.a. sprachideologisch bedingte soziale Positionierungen diskursanalytisch rekonstruiert werden. Im dritten Teil des Seminars wird ein Blick in die empirische Spracheinstellungs- und Sprachbiographieforschung geworfen. Die Studierenden haben hier Gelegenheit, Sprach(lern)erfahrungen von mehrsprachigen Sprecher*innen auch selbst anhand eines Interviews zu erheben und auszuwerten.
Für dieses Präsenzseminar gibt es 7 Präsenzplätze. Genauere Informationen zur Organisation des Seminars erhalten Sie am 6.10.2020 in einer E-Mail, die an alle bis dahin eingeschriebenen Teilnehmer*innen versendet wird. Teilnehmer*innen, die keinen Präsenzplatz erhalten, können online am Seminar teilnehmen. |