| Kommentar |
2019 jährt sich zum 500. Mal der Todestag Kaiser Maximilians I., dem römisch-deutschen König und Kaiser an der Wende des Mittelalters zur frühen Neuzeit aus dem Hause Habsburg. Das Proseminar nimmt dies zum Anlass, einen Blick auf diese Dynastie als Landesherren von Österreich und als Könige des deutschen Reiches zu werfen, die von 1273 bis 1519 sechs Könige stellte. Themen sind nicht nur die habsburgische Königherrschaft und die Entwicklung der Hausmacht sondern auch die Ausdruckformen des dynastischen Selbstverständnisses, wie es sich u.a. in Geschichtsschreibung, Kunstwerken sowie Wappen- und Siegelführung widerspiegelt. Die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zur Übernahme eines Referates wird bei den Teilnehmern vorausgesetzt.
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| Literatur |
Literatur: Karl-Friedrich Krieger, Die Habsburger im Mittelalter. Von Rudolf I. bis Friedrich III. (Urban Taschenbücher, Bd. 452), 2. Aufl., Stuttgart 2004. Karl-Friedrich Krieger, Rudolf von Habsburg, Darmstadt 2003. Heinrich Koller, Kaiser Friedrich III. (Gestalten des Mittelalters und der Renaissance), Darmstadt 2005. Manfred Hollegger, Maximilian I. (1459-1519). Herrscher und Mensch einer Zeitenwende (Urban Taschenbücher, Bd. 442), Stuttgart 2005. Alois Niederstätter, Österreichische Geschichte: 1278-1411. Die Herrschaft Österreich. Fürst und Land im Spätmittelalter, Wien 2001. Hartmut Boockmann, Stauferzeit und spätes Mittelalter (Das Reich und die Deutschen), Berlin 1987. Peter Moraw, Von offener Verfassung zu gestalteter Verdichtung. Das Reich im späten Mittelalter 1250 bis 1490 (Propyläen Geschichte Deutschlands), Berlin 1985. |