| Kommentar |
Ein wesentlicher Bestandteil des religiösen Lebens im Mittelalter waren die Klöster der geistlichen Orden, die auch in vielfältiger Weise in den weltlichen Bereich hineinwirkten. Zisterzienser, Prämonstratenser, Franziskaner und Dominikaner sind die bekanntesten unter den Orden, die auch hier im Norden tätig waren und deren Klöster z.T. noch heute bedeutende historische Baudenkmäler darstellen. Das Interesse an den klösterlichen Hinterlassenschaften des Mittelalters hat gerade in den letzten Jahren einen Aufschwung erfahren, von dem zahlreiche Publikationen, insbesondere die Klosterbücher für Brandenburg und Mecklenburg sowie die Bemühungen um ein solches für Pommern zeugen. Nach einführenden Sitzungen zu den Ursprüngen des Mönchtums und der geistlichen Orden werden Klosterlandschaften und Klöster im näheren und weiteren Umfeld der Studierenden im Zentrum des Interesses der Übung stehen.
Von den Teilnehmern wird die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit z.B. durch Übernahme von Referaten und Diskussionsbeiträgen erwartet. |
| Literatur |
Gudrun Gleba, Klöster und Orden im Mittelalter (Geschichte kompakt. Mittelalter), Darmstadt 2002. Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zu Mitte des 16. Jahrhunderts, hrsg. von Heinz-Dieter Heimann u. a., Bd. 1 und 2 (Brandenburgische historische Studien, 14), Berlin 2007. Mecklenburgisches Klosterbuch, Handbuch der Klöster, Stifte, Kommenden und Prioreien (10./11.-16. Jahrhundert), Bd. 1 und 2, hrsg. von Wolfgang Huschner u. a., Rostock 2016. Hermann Hoogeweg, Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern, Bd. 1 und 2, Stettin 1924 und 1925. |