| Kommentar |
Wirtschaftliche, politische und kulturelle Modernisierungstendenzen haben dazu geführt, dass die gesellschaftliche Legitimation von Unternehmen nicht mehr allein aus der Schaffung materiellen Wohlstands entsteht. Vielmehr wird eine weit reichende Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung erwartet. Unternehmen reagieren auf diese veränderten Umweltbedingungen mit einem verstärkten gesellschaftlichen Engagement, das unter dem Begriff „Corporate Social Responsibility” (CSR) gefasst werden kann. Unabhängig davon, ob ein multinationaler Konzern eine Stiftung zur Förderung der Schulbildung von Kindern in Entwicklungsländern gründet oder ein mittelständischer Handwerksbetrieb über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehende Umweltschutzmaßnahmen implementiert, gilt, dass CSR-Programme nur zum unternehmerischen Werttreiber werden können, wenn sie erfolgreich an relevante Stakeholder kommuniziert werden. Im Rahmen des Seminars werden Modelle, Strate-gien und empirische Erkenntnisse zur Kommunikation unternehmerischer Verantwortung aufgearbeitet. Ausgewählte Fragestellungen zur Gestaltung, Wahrnehmung und Wirkung von CSR-Kommunikation werden in Kleingruppen vertiefend analysiert. |