| Kommentar |
Nun ist schon wieder ein Jahrzehnt vergangen, seit eine weltweit auftretende Finanzkrise die Menschen in Atem hielt. Es wurde mit Geldbeträgen operiert, die die Vorstellungskraft des Einzelnen bei weitem überstiegen. Aber schon in früheren Jahrhunderten bedurfte es riesiger Finanzmittel, um das Funktionieren von Staat und Wirtschaft zu gewährleisten. In dem Seminar wird anhand von ausgewählten Strukturproblemen der Frühen Neuzeit der Frage nachgegangen, welche Rolle dabei das Geld spielte. Schwerpunkte werden unter anderem der Dreißigjährige Krieg und der Absolutismus sein. |
| Literatur |
M. North (Hg.), Von Aktie bis Zoll. Ein historisches Lexikon des Geldes, München 1995. M. North, Kleine Geschichte des Geldes. Vom Mittelalter bis heute, München 2009. B. Sprenger, Das Geld der Deutschen. Geldgeschichte Deutschlands von den Anfängen bis zur Gegenwart, 3. akt. und erw. Aufl., Paderborn u. a. 2002; W. Trapp/T. Fried, Handbuch der Münzkunde und des Geldwesens in Deutschland, 3. akt. Auflage, Stuttgart 2014. |