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Während des Mathematikstudiums kommt man vom ersten Semester an mit Mengenlehre in Berührung. Dabei wird einem schnell klar, dass die Mengenlehre sich von den anderen Themen unter anderem dadurch unterscheidet, dass ihre Objekte, die Mengen, für gewöhnlich nicht streng definiert werden. Dass darin aber mehr als ein schlichtes "irgendwo muss man ja anfangen" steckt, wird im Verlaufe des Studiums immer wieder deutlich. Wir wollen versuchen, uns die Bereiche der Mengenlehre, die am häufigsten in andere Bereiche der Mathematik zurückwirken, zu erarbeiten und ein Verständnis für die besondere Rolle dieser Disziplin innerhalb der Mathemaik zu entwickeln. Die moderne axiomatische Begründung der Mengenlehre wird dabei nicht unser Startpunkt, sondern eher unser Ziel sein: eine Möglichkeit die starken Ergebnisse der Mengenlehre über grundlegende Probleme, die etwa die Russelsche Antinomie aufwirft, hinwegzuretten; dafür beschäftigen wir uns zunächst mit eben diesen Ergebnissen und Problemen.
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