| Kommentar |
Das Proseminar verfolgt die Geschichte der Staufer von ihren Anfängen als Erben der Salier bis zu ihrem abrupten Ende zum Beginn der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Es behandelt den schwierigen Beginn als Königsdynastie unter Konrad III., die Herrschaftszeit Friedrichs I. Barbarossa, der versuchte, das mittelalterliche Kaisertum noch einmal nachdrücklich zur Geltung zu bringen, den Höhepunkt der staufischen Machtentfaltung unter seinem Sohn Heinrich VI., den staufisch-welfischen Thronstreit bis hin zu Friedrich II., dem „Kind aus Apulien“, und dessen abenteuerlichen Weg an die Spitze des Reiches. Themen sind u.a. die Veränderungen in den Strukturen des Reiches, die Politik der Staufer im Süden und das Verhältnis von Kirche und Reich. Vor den Teilnehmern wird die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit z.B. durch Übernahme von Referaten und Diskussionsbeiträgen erwartet. |
| Literatur |
Odilo Engels, Die Staufer (Urban Taschenbücher, 154), Stuttgart u.a. 82005.
Knut Görich, Die Staufer. Herrscher und Reich (C. H. Beck. Wissen), München 2006.
Hartmut Boockmann, Stauferzeit und spätes Mittelalter. Deutschland 1125-1517 (Siedlers Deutsche Geschichte. Das Reich und die Deutschen, 7), Berlin 1987.
Hagen Keller, Zwischen regionaler Begrenzung und universalem Horizont 1024-1250 (Propyläen Geschichte Deutschlands, 2), Berlin 1986.
Alfred Haverkamp, Aufbruch und Gestaltung. Deutschland 1056-1273 (Becks Neue Deutsche Geschichte, 2), München 21993. |