| Kommentar |
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, was eine fürstliche Residenz in der Vormoderne auszeichnet. Der Blick richtet sich dabei auf die politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Grundstrukturen in dynastisch-herrschaftlichen Zentral- und Hauptorten in Mecklenburg und Vorpommern. Insbesondere werden die Beziehungen zwischen Fürst und Stadt, Hof und Gemeinde betrachtet. Weiterhin geht es um Formen und Praktiken der Repräsentationen sozialer und politischer Ordnungen in den Residenzstädten. Dazu zählen bildkünstlerische Medien, Architektur, städtebauliche Programme und Entwürfe, Sammlungen aller Art sowie die Formen und Praktiken der Feste und des Zeremoniells. Um sich dem Thema zu nähern, gilt die Aufmerksamkeit auch zeitgenössischen Beschreibungen der mecklenburgischen und vorpommerschen Residenzen. |