Der Medienwandel beschert uns eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzungsumgebungen. So werden Bücher gedruckt und online gelesen, Filme im Kino oder im Bus geschaut sowie Nachrichten unter Freunden erzählt oder im Internet recherchiert bzw. ganz nebenbei aufgeschnappt. Alle diese Situationen sind durch Selektionsentscheidungen in der präkommunikativen, kommunikativen und auch postkommunikativen Phase geprägt, die Forschungsfragen aufwerfen: Wo wird warum was auf welche Weise mit welchen Folgen rezipiert? Im Seminar nehmen wir diese Selektionsentscheidungen, dahinter liegende Einflussfaktoren und daraus resultierende Effekte in verschiedenen Nutzungssituationen in den Blick. Angestrebt wird die Umsetzung von Experimentalstudien mit Methoden der empirischen Sozialforschung.
Voraussetzung sind erstens die Teilnahme an beiden Seminaren des Moduls, zweitens die Bereitschaft zur eigenständigen Projektarbeit und drittens grundlegende Kenntnisse im Bereich Methoden der empirischen Sozialforschung. |