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Aktuelles Semester: SoSe 2026

Hauptseminar: Landesgeschichte und Numismatik am Beispiel Pommerns

Funktionen
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 4006048
Semester: SoSe 2013
SWS: 2
Sprache: Deutsch
Max. Teilnehmer/-innen: 35
Belegungszeiträume:

Termine

Gruppe: Bachelor iCalendar Export für Outlook

Dieser Termin ist ausschließlich für Bachelorstudenten.

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Fr. 12:00 bis 16:00 c.t. woech 05.04.2013 bis
05.07.2013
Rubenowstraße 2 - Seminarraum 1.23 Fried     5
Einzeltermine
05.04.2013 | 12.04.2013 | 19.04.2013 | 26.04.2013 | 03.05.2013 | 10.05.2013 | 17.05.2013 | 24.05.2013 | 31.05.2013 | 07.06.2013 | 14.06.2013 | 21.06.2013 | 28.06.2013 | 05.07.2013 |

Es gibt bereits 0 Anmeldungen / 0 davon zugelassen

Gruppe Bachelor:

Gruppe: Lehramt/Master iCalendar Export für Outlook

Dieser Termin ist ausschließlich für Lehramts-, Magister und Masterstudenten

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Fr. 12:00 bis 16:00 c.t. 14tägl 05.04.2013 bis
05.07.2013
Rubenowstraße 2 - Seminarraum 1.23 Fried     30
Einzeltermine
05.04.2013 | 19.04.2013 | 03.05.2013 | 17.05.2013 | 31.05.2013 | 14.06.2013 | 28.06.2013 |

Es gibt bereits 29 Anmeldungen / 29 davon zugelassen

Gruppe Lehramt/Master:

Inhalt

Kommentar

Zweifellos besteht eine enge Verbindung von Landesgeschichte und Numismatik. Seit dem Mittelalter entwickelte sich das Münzregal zu einer Ausdrucksform fürstlicher Landeshoheit und blieb in dieser grundlegenden Stellung über alle Reformversuche, wie zum Beispiel die Reichsmünzordnungen des 16. Jahrhunderts, bis zur Münzgesetzgebung des Deutschen Reiches ab 1871 erhalten.

Dadurch führte die Ausgabe von Münzen zu einer Geschichtsquelle, deren Erscheinungsform durch ihre Herrschaftssymbolik mit der Geschichte der Territorien und durch ihren in regionale Währungssysteme eingebundenen Umlauf mit den Landschaften verbunden blieb. Die Regionalität der Münzen bestimmte also das deutsche Münzwesen vom hohen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Dieses Phänomen am Beispiel Pommerns aufzuzeigen und zu erklären, ist Ziel des Seminars. Ausgehend von den ersten pommerschen Münzen im 12. Jahrhundert und einer zunehmenden städtischen Prägung werden insbesondere die münzpolitischen Aktivitäten der pommerschen Herzöge nach 1580 betrachtet. Aber auch die schwedisch-pommersche Münzprägung findet Beachtung. Nicht zuletzt gilt die Aufmerksamkeit den Medaillen, die zwar nicht als Zahlungsmittel fungierten, aber dennoch als Herrschaftszeichen eine wichtige Rolle spielten.

Literatur

BJARNE AHLSTRÖM, YNGVE ALMER, KENNETH JONSSON, Sveriges Besittningsmynt. Die Münzen der schwedischen Besitzungen. Coins of the Swedish Possessions, Stockholm 1980.

HERMANN DANNENBERG, Münzgeschichte Pommerns im Mittelalter, Berlin 1893.

JOHANNES HILDISCH, Die Münzen der pommerschen Herzöge von 1569 bis zum Erlöschen des Greifengeschlechtes (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern, Reihe IV: Quellen zur pommerschen Geschichte 9), Köln/Wien 1980.

TASSILO HOFFMANN, Die Gnadenpfennige und Schaugroschen des pommerschen Herzogshauses, Stettin 1933.

JOACHIM KRÜGER, Zwischen dem Reich und Schweden. Die landesherrliche Münzprägung im Herzogtum Pommern und in Schwedisch-Pommern in der frühen Neuzeit (ca. 1580-1715) (Nordische Geschichte 3), Berlin 2006.

Zielgruppe

M.A. Geschichtswissenschaft

LA Geschichte


Zugeordnete Person

Zugeordnete Person Zuständigkeit
Fried, Torsten, Prof. Dr. verantwortlich

Studiengänge

Abschluss Studiengang Studienphase PO-Version
Lehramt Gymnasium Geschichte Hauptstudium 0
Lehramt HauptRealsch. Geschichte Hauptstudium 0

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