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Aktuelles Semester: SoSe 2026

Seminar: Gewalt in den Medien (Theorie- und Methoden-Seminar)

Funktionen
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 40110115
Semester: WiSe 2012/13
SWS: 4
Sprache: Deutsch
Belegungszeitraum:

Termine

Gruppe: - iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Mi. 14:00 bis 18:00 c.t. woech 17.10.2012 bis
30.01.2013
Soldmannstraße 23 - Hörsaal Uhlemann ,
Mehlan
   
Einzeltermine
17.10.2012 | 24.10.2012 | 31.10.2012 | 07.11.2012 | 14.11.2012 | 21.11.2012 | 28.11.2012 | 05.12.2012 | 12.12.2012 | 19.12.2012 | 09.01.2013 | 16.01.2013 | 23.01.2013 | 30.01.2013 |

Es gibt bereits 52 Anmeldungen / 52 davon zugelassen

Gruppe -:

Inhalt

Kommentar

Beide Seminare des Moduls sind sowohl inhaltlich als auch terminlich miteinander verknüpft.

Die Diskussion um die Auswirkungen von Gewaltdarstellungen in den Medien ist nicht nur Gegenstand kommunikationswissenschaftlicher Forschung, sondern auch stetes Thema der öffentlichen Diskussion. Spektakuläre Gewalttaten im Kontext zunehmend gewalthaltigerer Inhalte – sei es in Form von Computerspielen oder Fernsehinhalten – erzeugen regelmäßig öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema. „Die Medien werden dabei allerdings oft vorschnell zum Sündenbock gestempelt, ohne Forschungsbefunde zur Kenntnis zu nehmen, die für erheblich differenziertere Zusammenhänge sprechen.“ (Kunczik/Zipfel 2004).

Im theoretischen Teil des Seminars werden wir uns daher mit eben diesen Forschungsbefunden sowie Nutzungsmotiven, Wirkungstheorien und Einflussvariablen auseinandersetzen und den Gewaltbegriff sowie verschiedene Formen von Gewalt in unterschiedlichen medialen Kontexten berücksichtigen. Im anschließenden praktischen Teil gilt es vor diesem theoretischen Hintergrund und mit Hilfe entsprechender sozialwissenschaft­licher Methoden, Ideen für eigene kleine Forschungsprojekte zu entwickeln, in denen bspw. Medieninhalte auf ihre Gewaltdarstellungen untersucht werden oder theoretisch hergeleitete Gewaltindizes durch Befragungen oder kleine Experimente validiert werden. Ziel des Seminars ist es, sich vor dem Hintergrund des Forschungs­standes kritisch mit populärwissenschaftlichen Wirkungsvorstellungen auseinanderzusetzen und entsprechende Messungen von Gewalt in den Medien selbst zu erproben. Damit sollen sowohl theoretische als auch methodische Kenntnisse zum Thema Medien und Gewalt vermittelt werden.

Leistungsnachweis

Im Modul "Theorien und Methoden der Kommunikationswissenschaft":

Klausur (120 Minuten)

Aktive Beteiligung (Referat + Thesenpapier) am Hauptseminar (Theorie) sowie erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben in Seminar-Arbeitsgruppen (Methoden) ist ebenfalls erforderlich.

Lerninhalte

Modulinhalte "Theorien und Methoden der Kommunikationswissenschaft":

- Vermittlung unterschiedlicher Methoden der Kommunikations- und Medienforschung

- Kenntnisse im kritischen Umgang mit Forschungsergebnissen und zur Methodenkritik

- Erwerb der Fähigkeit zur vertiefenden theoretischen Einordnung und Erklärung von medialisierten Kommunikationsprozessen anhand aktueller Kommunikationsphänomene bzw. –probleme auf der Grundlage handlungs- und systemtheoretischer Sozialtheorien.

Zielgruppe

M.A. Sprache und Kommunikation mit Studienschwerpunkt Kommunikationswissenschaft

M.A. Organisationkommunikation


Zugeordnete Personen

Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Mehlan, Henriette, Dr. phil. verantwortlich
Uhlemann, Ingrid, Dr. phil. verantwortlich

Zuordnung zu Einrichtungen

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