Im Rahmen der Veranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende Kompetenzen für verhaltenstherapeutisches Handeln in der psychotherapeutischen Arbeit mit Erwachsenen. Sie üben die Durchführung psychotherapeutischer Erstgespräche, die verhaltenstherapeutische Problem- und Zielanalyse sowie die darauf aufbauende Therapieplanung und wenden dabei zentrale verhaltenstherapeutische Basistechniken an. Die Studierenden führen wissenschaftlich fundierte Beratungsgespräche unter Berücksichtigung der partizipativen Entscheidungsfindung und vermitteln Patient*innen verständlich verhaltenstherapeutische Störungsmodelle, evidenzbasierte Behandlungsleitlinien sowie das Behandlungsrational verhaltenstherapeutischer Interventionen im Rahmen psychoedukativer Maßnahmen. Darüber hinaus reflektieren sie die therapeutische Beziehung im verhaltenstherapeutischen Kontext und lernen, Motivationsprobleme sowie Notfall- und Krisensituationen (z. B. Suizidalität oder Hinweise auf Gewalterfahrungen) zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. |