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Fr/Sa-Blöcke: Kommunikation unter Strom? Stakeholder-Netzwerke in der Vermittlung der Energiewende (Seminar) N.N. (Lehrbeauftragter); Termine: Fr, 17.10.2025: 14-18 Uhr; Sa, 18.10.2025; Sa, 08.11.2025; Sa, 22.11.2025; Sa, 06.12.2025: jeweils 10-14 Uhr Die genaue Kenntnis wesentlicher Stakeholder und Einflussgruppen ist eine zentrale Vorbedingung für gelingende Auftragskommunikation. Von ihr hängen strategische Entscheidungen und die Allokation wichtiger Ressourcen in der PR ab. Insbesondere globale Tech-Konzerne setzen dabei zu-nehmend auf Ansätze aus dem Bereich der Sozialen Netzwerkanalyse. Mit ihnen können diese Entscheidungen auf solidem empirischen Fundament getroffen und begründet werden. Diesem Trend zum Trotz fristen SNA-basierte Ansätze aber oft noch immer ein Schattendasein in der Praxis, werden (zu unrecht) oft als rein „akademische Übung” begriffen. Auch die (an sich unbegründete) Angst vor vermeintlich undurchsichtigen Zahlenkolonnen mag dabei eine Rolle spielen. In diesem Seminar suchen wir auf Basis Sozialer Netzwerkanalysen wesentliche Stakeholder für die Kommunikation der Energiewende zu analysieren und zu kartieren. Gemeinsam mit einem Praxispartner, einem führenden Unternehmen aus dem Bereich der Direktvermarktung Grünen Stroms, tauchen wir in den Zukunftsmarkt der Erneuerbaren Energien ein und analysieren Akteur*innen aus Politik, Medien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Kommunikation der Energiewende. Sie benötigen keine (!) Vorkenntnisse im Bereich der Sozialen Netzwerkanalyse, eine umfassende Einführung in die Methode und die (kostenlos verfügbare) Software Gephi wird zu Seminarbeginn gegeben. Um die Praxisbezogenheit weiter zu erhöhen brieft die Geschäftsführung des Unternehmens Sie zum Marktumfeld und wesentlichen Anforderungen und Sie bekommen zum Abschluss die Gelegenheit Ihre Befunde in diesem Kreis zu präsentieren.
Zum Moodle-Kurs des Seminars
Do 10-12: Angewandte Kommunikationsplanung und -konzeption (Übung) Carla Koppe, Ernst-Lohmeyer-Platz 1, SR 2.26 Am Beispiel einer konkreten Organisation werden die praktischen und theoretischen Schrittfolgen zum Erstellen eines Kommunikationskonzepts mit aktiver Beteiligung der Studierenden definiert, in Kleingruppen ausgearbeitet und präsentiert. Konzeptionstheorie wird dabei auf ihre Anwendungs- und Praxistauglichkeit geprüft. Dabei werden wissenschaftliche mit anwendungsorientierten Ansätzen aus der Praxis verbunden, etablierte Methoden wie die SWOT-Analyse erprobt und kreative Eigenideen entwickelt. Auf dem Weg von der Analyse bis zur Erfolgskontrolle lernen die Studierenden die Kommunikationskonzeption als analytischen, strategischen und kreativen Entscheidungsprozess in eigenen Projektarbeiten kennen. Ziel ist die Anwendung von Konzeptionstheorien am praktischen Beispiel aus der Region.
Zum Moodle-Kurs der Übung
Das Modul besteht aus einem Seminar und einer Übung, die inhaltlich eng verzahnt sind. Teilnehmende werden in Gruppen ein Kommunikationskonzept erarbeiten. Beide Veranstaltungen sind soweit möglich in Präsenz geplant und erfordern eine aktive Teilnahme zur Erstellung der Projektarbeiten. |