| Kommentar |
Das Seminar wird von Frau Dr. Ramona Dornbusch, Direktorin für Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in MV, durchgeführt.
Ausgangspunkt des Seminars ist die Frage, wie sich aus dem zunächst medizinisch und gesellschaftlich begründeten Baden im Meer seit dem späten 18. Jahrhundert ein eigener Siedlungs- und Architekturtypus entwickelte. Das Seebad wird dabei nicht als Ansammlung historischer Villen betrachtet, sondern als komplexes räumliches System aus Meer, Landschaft, Infrastruktur, Beherbergung, öffentlichen Bauten und gesellschaftlichen Praktiken. Die Studierenden sollen lernen, Seebäder als historisch gewachsene Raumkonzepte zu lesen, ihre baulichen und funktionalen Strukturen zu analysieren und heutige Veränderungen aus denkmalpflegerischer und städtebaulicher Perspektive kritisch zu bewerten. |