| Kommentar |
Forschungsethik endet nicht beim Informed Consent für ein Interview. Das Seminar entwickelt und fördert Ihr Reflexionswissen für die Forschungsethik. Dies dient a) dazu, eigene studentische Forschungsprojekte ethisch reflektieren zu können und b) Forschung aus einer ethischen Perspektive sicher einordnen zu können, also z.B. wissenschaftliche Studien und die ihnen zugrunde liegenden Methodologien forschungsethisch einschätzen zu können.
Wir gehen dabei auf spezifisch kommunikationswissenschaftliche Problematiken ein, einschließlich des sozialwissenschaftlichen Methodensettings der Kommunikationswissenschaft-/forschung (siehe u.a. das Projekt FEKOM), auf neuere Herausforderungen durch KI, aber auch auf epistemische Verzerrungen (westlicher, männlich dominanter Publikationsbias auch in der Kommunikationswissenschaft). |
| Literatur |
Einstiegsliteratur:
- Averbeck-Lietz, S./Sanko, C. (2016): Forschungsethik in der Kommunikationswissenschaft. In: Averbeck-Lietz, S./Meyen, M. (Hrsg.): Handbuch nicht standardisierte Methoden in der Kommunikati-onswissenschaft. Springer VS. https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-3-658-05723-7_8-1
- Chakravartty, P., Kuo, R., Grubbs, V., McIlwain, M. (2018): #CommunicationSoWhite, Journal of Communica-tion 68(2): 254–266, https://doi.org/10.1093/joc/jqy003
- Schlütz, D./Möhring, W. (2025): Forschungsethische Aspekte und Herausforderungen von Online-Kommunikation. In: W. Schweiger, K. Beck & V. Karnowski (Hrsg.): Handbuch Online-Kommunikation (S. 1–20). Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-18017-1_38-1
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