Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
 
Aktuelles Semester: WiSe 2026/27

Seminar: Mela Hartwig

Funktionen
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 4004080
Semester: WiSe 2026/27
Sprache: Deutsch
Max. Teilnehmer/-innen: 30
Belegungszeitraum: Belegungsfrist Dt. Philologie    01.09.2026 - 28.02.2027    aktuell

Termine

Gruppe: - iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Fr. 10:00 bis 12:00 woech 16.10.2026 bis
29.01.2027
Rubenowstraße 3 - Seminarraum 1.05 Erwig-Haselbeck

am 12.11.2026 im SR 1.18

  30
Einzeltermine
16.10.2026 | 23.10.2026 | 30.10.2026 | 06.11.2026 | 13.11.2026 | 20.11.2026 | 27.11.2026 | 04.12.2026 | 11.12.2026 | 18.12.2026 | 08.01.2027 | 15.01.2027 | 22.01.2027 | 29.01.2027 |

Es gibt bereits 21 Anmeldungen / 21 davon zugelassen

Gruppe -:

Inhalt

Kommentar

Die Texte der österreichischen Autorin Mela Hartwig (1893-1967) verhandeln Geschlechterbeziehungen, weibliche Sexualität, das Verhältnis von Institution, Macht und Psyche sowie das Arbeitsleben der „Neuen Frau”. Sie zeigen, wie der weibliche Körper entwertet und zum Instrument von Herrschaft wird und üben Widerstand. Dabei schließen Mela Hartwigs Texte an zeitgenössische literarische Strömungen – wie den Expressionismus oder die Neue Sachlichkeit – an, wenden diese aber neu oder durchkreuzen sie mit Verfahrensweisen des Fin de siècle und dessen Orientierung an der Psychoanalyse. 

Trotz ihres zeitgenössischen Erfolgs geriet die Autorin weitgehend in Vergessenheit. Ihre Veröffentlichungsversuche wurden ab den 1930er Jahren abgelehnt und schließlich verboten, nationalsozialistische Verfolgung und Emigration beendeten ihre Karriere. 

Im Moment wird Mela Hartwig auch wissenschaftlich wiederentdeckt. In diesem Rahmen möchte sich das auch das Seminar ihren Texten genau und behutsam annähern. Wir lesen gemeinsam die Novellen aus ihrem frühen Band Ekstasen (1928), ihre Romane Das Weib ist ein Nichts (1929) und Bin ich ein überflüssiger Mensch? (postum 2001) sowie Auszüge aus Inferno (postum 2018) und Der verlorene Traum (postum 2025). 

Das Seminar ist für Studierende der Gender Studies geöffnet. 

Vorausgesetzt wird die Lust am genauen Lesen, gemeinsamen Denken und Diskutieren.


Zugeordnete Person

Zugeordnete Person Zuständigkeit
Erwig-Haselbeck, Andrea, Dr. verantwortlich

Studiengänge

Abschluss Studiengang Studienphase PO-Version
Lehramt Gymnasium Deutsch LAG 2012
Lehramt Gymnasium Deutsch LAG 2022
Lehramt Reg. Schulen Deutsch LA Reg. 2012
Lehramt Reg. Schulen Deutsch LA Reg. 2022
Master of Arts Germ. Literaturwiss. MA 2025
Master of Arts Kult.-Interk.-Lit. GER MA 2014

Zuordnung zu Einrichtungen

© 2009-2026 Universität Greifswald
Knoten: hisqis-prod2