Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
 
Aktuelles Semester: WiSe 2026/27

Seminar: Exilliteratur

Funktionen
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 4004079
Semester: WiSe 2026/27
Sprache: Deutsch
Max. Teilnehmer/-innen: 30
Belegungszeitraum: Belegungsfrist Dt. Philologie    01.09.2026 - 28.02.2027    aktuell

Termine

Gruppe: - iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Di. 08:00 bis 10:00 woech 13.10.2026 bis
26.01.2027
Rubenowstraße 3 - Seminarraum 1.22 Volkening     30
Einzeltermine
13.10.2026 | 20.10.2026 | 27.10.2026 | 03.11.2026 | 10.11.2026 | 17.11.2026 | 24.11.2026 | 01.12.2026 | 08.12.2026 | 15.12.2026 | 22.12.2026 | 29.12.2026 | 05.01.2027 | 12.01.2027 | 19.01.2027 | 26.01.2027 |

Es gibt bereits 32 Anmeldungen / 30 davon zugelassen

Gruppe -:

Inhalt

Kommentar

Unter "Exilliteratur" fasst die Germanistik all jene Autor*innen zusammen, die seit 1933 Deutschland verlassen mussten – einige, um weiterhin schreiben und publizieren zu können, andere um zu überleben. Von Anfang an umfasst diese Zwangsgemeinschaft der Schreibenden so unterschiedliche Autor*innen wie Vicki Baum und Bertolt Brecht, Ruth Landshoff-Yorck und Thomas Mann. Mann etwa konnte mit dem Ruhm des Nobelpreises im Rücken dem geographischen Deutschland ein anderes Bild entgegensetzen: "Wo ich bin, ist Deutschland. Ich trage meine deutsche Kultur in mir." Ruth Landshoff-Yorck hingegen wechselte auch ihre Publikationssprache (etwa in The Man Who Killed Hitler) und verschwand damit auch aus der germanistischen Literaturgeschichtsschreibung. Im Angesicht der Vernichtungspolitik des nationalsozialistischen Deutschlands wurde das Verhältnis von Literatur und Politik zu einem wesentlichen Streitpunkt der Autor*innen im Exil. Kontrovers geführte Debatten um die Rolle von Expressionismus und Realismus fragten nach Modellen und Formen proto- und anti-faschistischer Literatur. Das Seminar will diesen engen Zusammenhang von Ästhetik und Politik an einigen exemplarischen Debattenbeiträgen und Texten aufzeigen. Dabei sollen neben den kanonisierten Autor*innen auch diejenigen Positionen in den Blick genommen werden, die sich lange im Schatten der Exilforschung bewegten.

Literatur

Als Einstieg: Hannah Arendt: Wir Flüchtlinge. Stuttgart: Reclam, 2018.

Für den Überblick: Inge Stephan: "Die deutsche Literatur des Exils." In: Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Stuttgart u. Weimar: Metzler, 2008, S. 451-478.

 


Zugeordnete Person

Zugeordnete Person Zuständigkeit
Volkening, Heide, Prof. Dr. phil. verantwortlich

Studiengänge

Abschluss Studiengang Studienphase PO-Version
Lehramt Gymnasium Deutsch LAG 2012
Lehramt Gymnasium Deutsch LAG 2022
Lehramt Reg. Schulen Deutsch LA Reg. 2012
Lehramt Reg. Schulen Deutsch LA Reg. 2022
Master of Arts Germ. Literaturwiss. MA 2025
Master of Arts Kult.-Interk.-Lit. GER MA 2014

Zuordnung zu Einrichtungen

© 2009-2026 Universität Greifswald
Knoten: hisqis-prod1