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Aktuelles Semester: WiSe 2026/27

Seminar: Johanna Schopenhauer

Funktionen
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 4004077
Semester: WiSe 2026/27
Sprache: Deutsch
Max. Teilnehmer/-innen: 30
Belegungszeitraum: Belegungsfrist Dt. Philologie    01.09.2026 - 28.02.2027    aktuell

Termine

Gruppe: - iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Mo. 10:00 bis 12:00 woech 12.10.2026 bis
25.01.2027
Rubenowstraße 3 - Seminarraum 1.22 Flucher     30
Einzeltermine
12.10.2026 | 19.10.2026 | 26.10.2026 | 02.11.2026 | 09.11.2026 | 16.11.2026 | 23.11.2026 | 30.11.2026 | 07.12.2026 | 14.12.2026 | 21.12.2026 | 28.12.2026 | 04.01.2027 | 11.01.2027 | 18.01.2027 | 25.01.2027 |

Es gibt bereits 15 Anmeldungen / 15 davon zugelassen

Gruppe -:

Inhalt

Kommentar

Johanna Schopenhauer (1766-1838) gehört zu den weniger bekannten Autorinnen des frühen 19. Jahrhunderts. Meist nur noch als Mutter des Philosophen Arthur Schopenhauer bekannt und heute wenig gelesen und beforscht, war Johanna Schopenhauer jedoch in ihrer zweiten Lebenshälfte eine überaus gepriesene, viel gelesene und auch ökonomisch erfolgreiche Autorin. Als Witwe zieht sie mit ihren beiden Kindern (Arthur und Adele – Adele Schopenhauer wird selbst bekannte Autorin) nach Weimar, um mit über 40 im Umkreis Goethes ihre Karriere als Schriftstellerin zu starten. Sie schreibt Künstler-Biografien, Liebesromane und Reiseberichte. Goethe rezensiert ihren ersten Roman "Gabriele" überschwänglich. Zu Lebzeiten erhält sie eine umfangreiche Gesamtausgabe ihrer Schriften. In den 1830ern ändert sich jedoch der literarische Diskurs und auch der Publikumsgeschmack grundlegend. 

Wir werden uns im Seminar das Werk der Schriftstellerin erschließen und es in den verschiedenen Epochen und Strömungen der Zeit (Goethe-Zeit, Romantik, Biedermeier, Vormärz) verorten. Wir fragen auch nach Publikationsbedingungen von Schriftstellerinnen um 1800, nach literaturkritischen Bewertungen populären und ökonomischen Schreibens und neueren gendertheoretischen Zugriffen auf weibliches Schreiben, Fragen der Kanonisierung und Literaturkritik.

Thematisch werden in ihren Texten (besonders in den Romanen und Novellen) Geschlechterverhältnisse kritisch befragt und weibliche Räume von Autonomie und Handlungsmacht verhandelt. 

Das Seminar ist für Studierende der Gender Studies geöffnet.


Zugeordnete Person

Zugeordnete Person Zuständigkeit
Flucher, Elisabeth, Prof. Dr. verantwortlich

Studiengänge

Abschluss Studiengang Studienphase PO-Version
Lehramt Gymnasium Deutsch LAG 2012
Lehramt Gymnasium Deutsch LAG 2022
Lehramt Reg. Schulen Deutsch LA Reg. 2012
Lehramt Reg. Schulen Deutsch LA Reg. 2022
Master of Arts Germ. Literaturwiss. MA 2025
Master of Arts Kult.-Interk.-Lit. GER MA 2014

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