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Literatur ist von ihren medialen und kulturellen Kontexten nicht zu trennen, auch wenn sie sich in ihnen nicht erschöpft. Medien- und kulturwissenschaftliche Theorien bieten der literaturwissenschaftlichen Forschung daher vielfältige Impulse für Fragestellungen, kritische Einordnungen und innovative Reflexionen. In diesem Lektürekurs werden wir an insgesamt sieben Terminen jeweils eine klassisch gewordene oder aktuell viel diskutierte Position der Medien- und Kulturwissenschaft kennenlernen und diskutieren, die ihren Blick auf Literatur verändern wird. Leitende und wiederkehrende Fragen des Lektürekurses werden sein: Welche kulturellen, gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen prägen Literatur oder stehen ihr gegenüber? Wie verhält sich literarische Wertung zu Konzepten wie Hoch-, Populär- und Massenkultur oder Kulturindustrie? Welche medialen Bedingungen und Möglichkeiten begrenzen und erweitern literarisches Schreiben? Welche Rolle spielt Digitalität für die Gegenwartsliteratur?
Dieser einstündige Lektürekurs gehört zum Modul Kultur und Medien und findet alle zwei Wochen an diesen Terminen statt: 21.10. / 04.11. / 18.11. / 02.12 / 16.12. / 13.01. / 27.01. |