Schüler*innen sind im Alltag unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Die schulische Suchtprävention zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche in ihren individuellen (psychosozialen) Kompetenzen zu stärken, um schädlichen Verhaltensweisen sowie den negativen Folgen des Konsums von Suchtmitteln entgegenzuwirken. Sie soll „Einstellungen, Haltungen, Erlebnissensibilität und Handlungskompetenz für eine konstruktive Bewältigung von Konflikten und Problemen entwickeln helfen” (Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern 20.11.2007, S. 583). Im Seminar werden theoretische Grundlagen zur schulischen Suchtprävention erarbeitet und interaktive (Unterrichts-) Methoden aufgezeigt. Zudem besteht die Möglichkeit an einer Ausbildung in der schulischen Suchtprävention teilzunehmen. Diese setzt sich aus einem Grundkurs, einem Aufbaukurs sowie einem integrierten Praktikum zusammen. Der Grundkurs ist mit dem Seminar Schulische Suchtvorbeugung – konzeptionelle Grundlagen und Realisierungsmöglichkeiten gleichzusetzen. Der praxisorientierte Aufbaukurs wird in der Regel im darauffolgenden Wintersemester Angeboten. Das Hauptziel der Ausbildung besteht in der Entwicklung einer pädagogischen Handlungskompetenz im Bereich der schulischen Suchtprävention. Das Seminar findet in der Regionalstelle für Suchtvorbeugung und Konfliktbewältigung des Landkreises Vorpommern-Greifswald (Am Gorzberg 14, 17489 Greifswald) statt. Quellverweis Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (20.11.2007): Gesundheitserziehung, Sucht- und Gewaltprävention an den Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. - 280D-3211-05/518 -. In: Mitteilungsblatt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern 2007 (12), S. 582–585. HINWEIS für die Studierenden der Optionalen Studien: Die Optionalen Studien werden ab dem kommenden Wintersemester 2026/2027 von unserer Seite eingestellt. |