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Mi 10-12 Methoden der empirischen Kommunikationsforschung (Übung) / Forschungspraxis (Seminar) Alexander Rihl, Ernst-Lohmeyer-Platz 1, SR 1.25; max. 12 TN, mind. 10 TN; zum Moodle-Kurs Die Veranstaltung „Methoden der empirischen Kommunikationsforschung” ist ein zentrales Element des Moduls 6 „Forschungsmethoden” (PSO 2019) und entspricht ebenso der Veranstaltung „Forschungspraxis” im Modul 8 „Anwendung” (PSO 2024). Ziel des Seminars ist es, die im bisherigen Studium erworbenen methodischen und theoretischen Kenntnisse systematisch zusammenzuführen und im Rahmen eigenständiger, begleiteter Forschungsprojekte anzuwenden. In kleinen Arbeitsgruppen setzen die Studierenden Inhalte aus den Methodenmodulen praxisnah um und durchlaufen dabei die zentralen Phasen des empirischen Forschungsprozesses – von der Entwicklung einer Forschungsfrage über die Datenerhebung bis hin zur Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Im Sommersemester 2026 wird das Seminar zusätzlich zum regulären Angebot in den Wintersemestern durchgeführt. Anlass hierfür ist die besondere Gelegenheit, die sich durch den Greifswalder Zukunftsrat als aktuellen und gesellschaftlich relevanten Untersuchungsgegenstand für empirische Analysen ergibt. Der Greifswalder Zukunftsrat wurde im August 2025 von der Bürgerschaft als zivilgesellschaftliches Beteiligungsformat für kommunalpolitische Entscheidungsprozesse eingesetzt. Ziel dieses Gremiums ist es, per Los ausgewählte Bürger*innen aktiv in Fragen der Stadtentwicklung einzubinden und neue Formen deliberativer Beteiligung zu erproben. Der Zukunftsrat wird vom Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft (IPK) an der Schnittstelle von Kommunikations- und Politikwissenschaft wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Innerhalb des Seminars besteht die Möglichkeit, darüber hinaus eigenständige Teilstudien zu konzipieren und umzusetzen, die das bestehende Forschungsdesign ggf. ergänzen. Denkbar sind verschiedene methodische Zugänge, die jeweils unterschiedliche Facetten des Zu-kunftsrats und seiner öffentlichen Wahrnehmung erfassen können. So bietet sich etwa eine Inhaltsanalyse der lokalen und regionalen Presseberichterstattung an, um die mediale Darstellung, thematische Rahmung und argumentative Einbettung des Zukunftsrats zu untersuchen und dessen Sichtbarkeit im öffentlichen Diskurs zu analysieren. Weiters können leitfadengestützte Interviews oder standardisierte Befragungen in der Bevölkerung Einblicke in die Akzeptanz, Wahrnehmung und Legitimitätszuschreibungen gegenüber dem Beteiligungsformat liefern. Darüber hinaus sind auch weniger klassische methodische Zugänge denkbar, wie etwa egozentrierte Netzwerkanalysen zur Untersuchung kommunikativer Vernetzungsstrukturen rund um den Zukunftsrat oder Dis-kursanalysen von Beiträgen auf Social-Networking-Sites, um Formen der Anschlusskommunikation, Kritik und Unterstützung im digitalen Raum zu erfassen. Die konkrete Ausgestaltung der Forschungsfragen sowie die Auswahl der Methoden erfolgen im Verlauf des Seminars im gemeinsamen Austausch und orientieren sich an den Interessen, Vorkenntnissen und methodischen Neigungen der Studierenden. Der Kurs kann sowohl von Studierenden in PSO 2019 (Modul 6) und PSO 2024 (Modul 8) besucht werden. Es wird empfohlen, das verknüpfte Seminar „Argumentations- und Präsentationstraining”/ „Präsentationstraining” ebenso zu besuchen und in Modul 6 (PSO 2019) bzw. Modul 9 (PSO 2024) anrechnen zu lassen.
Mi 14-16 Argumentations- und Präsentationstraining: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse mündlich kommunizieren (Übung) / Präsentationstraining (Seminar) Martha Kuhnhenn, Ernst-Lohmeyer-Platz 3, SR 2.32; max. 12 TN, mind. 10 TN; zum Moodle-Kurs Zum Kerngeschäft von Wissenschaft gehört es, theoretische Grundlagen sowie Zahlen, Daten und Fakten zu präsentieren und Forschungsergebnisse argumentativ gegen Einwände zu verteidigen. Kurzum: Sie müssen in der Lage sein, Wissen schriftlich und mündlich angemessen zu kommuni-zieren. Kommunikative Situationen der Mündlichkeit, wie z. B. studentische Vorträge, unterscheiden sich dabei in ihren Rezeptionsbedingungen von schriftlichen Texten und erfordern entsprechende andere Kriterien im Anspruch an die Verständlichkeit dargestellter Inhalte und überzeugend wirkender Argumentationen. Diese Kriterien werden in der Übung sowohl theoretisch modellhaft erarbeitet als auch praktisch erprobt. Sie lernen, rhetorische Kommunikation (kritisch) zu reflektie-ren und entwickeln Ihre eigenen kommunikativen Kompetenzen weiter. Im Fokus steht dabei die informierende Rede (Vortrag, Referat). Die Übung begleitet die Erstellung der Gruppenvorträge zu den Forschungsergebnissen aus der Übung „Methoden der empirischen Kommunikationsforschung” und bereitet somit gezielt auf die mündliche Prüfungsleistung (PSO 2019) vor. Der Kurs kann sowohl von Studierenden in PSO 2019 (Modul 6) und PSO 2024 (Modul 9) besucht werden. |