Modulbeschreibung Das Modul beschäftigt sich mit der Frage, wie gesellschaftlicher Wandel aktiv gestaltet werden kann und welche Rolle unterschiedliche Akteur*innen und Praktiken dabei für eine nachhaltige und zukunftsweisende Regionalentwicklung spielen. Im Mittelpunkt stehen zentrale Perspektiven der Transformationsforschung sowie konkrete Beispiele aus Unternehmen, Politik und Planung, Innovation und Aktivismus. Die Studierenden setzen sich mit theoretischen Grundlagen transformativen Wandels auseinander und übertragen diese auf empirische Fallbeispiele. Dabei werden Chancen, Herausforderungen und Gerechtigkeitsfragen von Transformationsprozessen kritisch in den Blick genommen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und praxisnaher Anwendung für regionale Entwicklungsprozesse. Eingeladene Praxispartner berichten aus ihrem Berufsalltag über transformative Praktiken, Chancen und Hindernisse. Zudem entwickeln die Studierenden in Gruppen eigene Podcast-Beiträge zu ausgewählten Themenfeldern transformativer Praktiken. Dadurch werden wissenschaftliche Inhalte kreativ aufbereitet und Kompetenzen der Wissenschaftskommunikation gestärkt. Die Konzeptionen der einzelnen Podcast-Beiträge werden in einem Workshop vorgestellt und diskutiert. Das Seminar muss kombiniert belegt werden und besteht aus einem wöchentlichen Präsenztermin (donnerstags 14 bis 16 Uhr) und einer Blockveranstaltung. |