| Kommentar |
<p class="AnjaSiegerCxSpFirst" style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 10pt;">Studien konstatieren eine starke Diskrepanz zwischen der hochfrequenten Nutzung digitaler Medienformate durch Schüler*innen und zugleich nachweisbaren defizitären Digitalkompetenzen bei dieser Nutzer*innengruppe (vgl. ICLIS 2018, zit. n. Frenzke-Shim 2020, S. 29). Zur Kompensation dieses Ungleichgewichts kommt allen Unterrichtsfächern eine besondere Verpflichtung zu. Der Deutschunterricht etwa kann die Potenziale digitalen Lehren und Lernens für eine Erweiterung und Unterstützung der bundesweit festgelegten Standards „Schreiben“, „Lesen - mit Texten und Medien umgehen“ und „Sprechen und Zuhören“ nutzen. Das Seminar will ausgehend von einer Definition mündlichen wie schriftlichen Sprachhandelns beispielhaft und unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstands zeigen, wie dies gelingen kann. </span></p> |
| Literatur |
Frenzke-Shim, Anne: Digitale Medien im Deutschunterricht. In: Deutsch 5-10, 2020, 63, S. 29-32. Mangen, Anne et al.: Reading linear texts on papers vs computer screen: Effects on reading comprehension. In: International Journal of Educational Research, 2013, 58, S.1-8. Philipp, Maik: Laterales Lesen lernen. In: Sarah Rezat (Hg.): Digitales Schreiben und Lesen. Praxis Deutsch 2022, 292, S. 32-38. |