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Aktuelles Semester: SoSe 2026

Seminar: Historisch-vergleichende Grammatik mit Altkirchenslawisch

Funktionen
Informationen

Grunddaten

Veranstaltungsnummer: 4015656
Semester: SoSe 2026
SWS: 2
Sprache: Deutsch
Belegungszeitraum: Freie Eintragung    01.03.2026 - 30.09.2026    aktuell

Termine

Gruppe: - iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
iCalendar Export für Outlook Mo. 12:00 bis 14:00 woech 13.04.2026 bis
20.07.2026
  Lisek    
Einzeltermine
13.04.2026 | 20.04.2026 | 27.04.2026 | 04.05.2026 | 11.05.2026 | 18.05.2026 | 01.06.2026 | 08.06.2026 | 15.06.2026 | 22.06.2026 | 29.06.2026 | 06.07.2026 | 13.07.2026 | 20.07.2026 |

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Gruppe -:

Inhalt

Kommentar

Historische Sprachentwicklung in der Slavia lässt sich ohne Altkirschenslawisch nicht analysieren. Altkirchenslawisch wurde für die Missionierung unter den Slawen entwickelt und ist die älteste, durch Texte belegte slawische Schriftsprache, die seit 863 n. Chr. entwickelt bzw. festgehalten wurde. In der orthodoxen slawischen Welt spielte es eine Rolle, die der des Lateinischen vergleichbar ist. Im Zentrum dieser Veranstaltung steht neben die frühen Dokumente der Slawen, insbesondere der Südslawen, die phonologische und morphologische Entwicklung der in Greifswald behandelten slawischen Sprachen aus dem (rekonstruierten) Urslawischen heraus. Dies ermöglicht einerseits, regelmäßige aktuelle Unterschiede zwischen den einzelnen Sprachen zu erklären, und andererseits, manche synchrone Unregelmäßigkeit in den einzelnen Sprachen auf historische Regelmäßigkeiten zurückzuführen. Im Seminar betrachten wir sowohl sprachliche Charakteristika als auch Anwendungsgebiete des Altkirchenslawischen über die Jahrhunderte hinweg und heute. Am Ende des Kurses sollten die Teilnehmenden einfache Texte des Altkirchenslawischen übersetzen und in Bezug auf ihre sprachlichen Merkmale kommentieren können. Die Kenntnis über diese sprachhistorischen Regelmäßigkeiten hilft letztlich auch, sich neue Texte in einer unbekannten slawischen Sprache zu erschließen.

Literatur

Holzer, G. 2002: Altkirchenslawisch. In: Okuka, M. (Hg.): Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens. Wien, Klagenfurt, S. 187-202.

Leskien, A. 2011: Handbuch der altbulgarischen Sprache. Grammatik – Texte – Glossar. Heidelberg (8., 9. oder 10. Aufl.; bitte die 11. Aufl. nicht verwenden).

Miklas, H. und Sadovski, V. 2014: Die Struktur des Altkirchenslavischen. In: Gutschmidt, K./Berger, T./Kempgen, S. /Kosta, P. (Hrsg.): Die slavischen Sprachen / The Slavic Languages (= HSK 32.2). Berlin, New York, S. 1252-1275.

Townsend, Ch. E., Janda, L. A. 1996: Common and Comparative Slavic: Phonology and Inflection. With special attention to Russian, Polish, Czech, Serbo-Croatian, Bulgarian. Columbus.

Trunte, N. H. 2005: Praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen. München.

Leistungsnachweis

M.A. Sprachliche Vielfalt

Modul Slaw-6: Diachrone Sprachwissenschaft (Schwerpunkt-/ Vertiefungsphilologie): Klausur 120 min

Zielgruppe

M.A. Sprachliche Vielfalt

Modul Slaw-6: Diachrone Sprachwissenschaft (Schwerpunkt-/ Vertiefungsphilologie)


Zugeordnete Person

Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lisek, Grzegorz, Dr. phil. verantwortlich

Studiengänge

Abschluss Studiengang Studienphase PO-Version
Master of Arts Sprachl. Vielfalt MA 2014

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